LEIKA

Leika ist eine äußerst leistungsbereite, aber auch sehr sensible und vorsichtige Stute. Sie verfügt über außergewöhnliche Fähigkeiten als Springpferd und lieferte bereits hervorragende Nachzucht. So waren ihre Tochter Celine NN und Cresbo Teilnehmer auf dem Bundeschampiont. Mehrere Fohlen von ihr wurden über die Auktion in Verden verkauft. Diverse internationale Sportpferde kommen aus der direkten Verwandtschaft von Leika. Ihr Vollbruder „Laith“ seinerzeit mit 200.000 € teuerster Springhengst auf dem Hengstmarkt in Verden läuft heute erfolgreich auf 1,60 Niveau unter Shane Breene. Ihr Halbruder „Leczek“ von Landklassic lief auf 1,60 Level im internationalen Sport. Der Vollbruder zu Leika’s Mutter, das Sportpferd „Warren NRW“ war mit L. Gripshöver international erfolgreich.

Leika‘s Vater Lord Z hat hohe Erfolge im Parcours erzielt. Der inzwischen über 25-jährige Hengst siegte mit Franke Sloothaak in den Großen Preisen von Cannes und München, war zweiter in Kuala Lumpur und Dritter in Zürich. Sein enormes Vermögen, seine Vorsicht und seine Leistungsbereitschaft gibt er durchschlagend weiter. Über 800.000 Euro haben seine Nachkommen verdient, allen voran Noltes Küchengirl, die 2010 das Weltcup-Finale in Genf und den Großen Preis in Rio de Janeiro unter Marcus Ehning gewann. Nicolette siegte im Großen Preis von Madrid, Lord Classic siegte 2006 im Großen Preis von Leipzig. Zahlreiche Nachkommen wie Lolfee, My Lord, Nigel, Lordana, Little B, Liberty und Odea sind international erfolgreich. 2009 stellte Lord Z den mit 200.000 Euro teuersten Springhengst  aller Zeiten „Laith“ in Verden; dies ist der Vollbruder zu unserer Leika, Er geht zur Zeit in der internationalen Youngster Tour erfolgreich Runden bis 1,55; 2010 wurde auf der OS-Körung ein Lord Z-Contendro-Sohn gekört. Dies ist ein Sohn unserer Stute Contendro’s Deern.  Lord Z führt klassisches Holsteiner Hochleistungsblut. Vater Lord zählt mit einer Nachkommen-Lebensgewinnsumme von über 3,8 Millionen Euro und 200 S-Springpferden zu den ganz Großen seiner Zeit. Auch die Nachkommen des Muttervaters Calando I, selbst mit Karsten Huck in Großen Preisen erfolgreich, haben die Millionengrenze überwunden. Lord Z kommt aus dem Holsteiner Erfolgsstamm 206 – seine Vollschwester brachte das international erfolgreiche Springpferd Atlantic/Wout-Jan van der Schans.

 

Die Mutter von Leika, Witta ist eine Tochter des Weinberg und brachte neben dem gekörten und international erfolgreichen Vollbruder zu Leika mit Namen „Laith“, auch noch den international bis 1,60 erfolgreichen Sohn Lescek von Landclassic und mit Continue ein weiteres M erfolgreiches Springpferd..

Der Muttervater Weinberg ist Vater zahlreicher international erfolgreicher Spring- und Dressurpferde deren Lebensgewinnsumme sich auf mehr als 1,84 Mio. Euro beläuft. 18 seiner Söhne sind für die Zucht zugelassen. Dabei war Weinberg nicht nur ein Springpferdevererber der Sonderklasse, sondern er hat auch sehr gute Dressurpferde gemacht (Goldstern, WempeJewel, Nikolaus). Oft hatte Weinberg Töchter des westfälischen Jahrhunderthengstes Pilots (dem jüngsten Gewinnsummen-Millionär der Springpferdevererber) als Partnerinnen, woraus dann hervorragende Springpferde entstanden. So auch Warren NRW, der mit L. Gripshöver international erfolgreich war. Warren NRW ist Vollbruder zu Leika’s Mutter Witta. Weitere Vollbrüder aus dieser Anpaarung waren bis zur Klasse S erfolgreich.

Viele der positiven Eigenschaften Ihre Vorfahren finden sich auch bei unserer Leika wieder. Insb. die Härte,Leistungsbereitschaft und das Springvermögen aber auch die Sensibilität und Vorsicht. Ihre weitere Abstammung ist über Firnis, Flietner, Almgruss, Journal, Haeseler und Neron westfälischen Ursprungs.

 

Quellen: u.a.

-   Hengstprospekt Ludwig Kathmann 2013

-   Hengstprospekt Lotharr Völz 2015

-   M. Stoffregen-Büller, F.-J. Neuhaus und weitere, Westfalen - Die Jahrhundertpferde, Landwirtschaftsverlag Münster 2004

-   Karin Symanczyk, Das westfälische Pferd, 1987

-   Werner Schockemöhle, Die großen Hengste Hannovers, L.B. Ahnert Verlag

-   FN-Verlag Jahrbuch Zucht und Sport, verschiedene Jahrgänge

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© Dr. Stephan Hinrichs